Logo Hegering Boldecker Land
Home
Pressespiegel
Geschichte
Hegeringdaten
Lebensräume
Naturschutz
Jagdhornbläser
Jagdhunde
Jagdschießen
Wildbret
Kontakt
Jagdausbildung
Links
Impressum
HegeringBlog
nach oben
Home | Pressespiegel | Geschichte | Hegeringdaten | Lebensräume | Naturschutz Jagdhornbläser | Jagdhunde | Jagdschießen | Wildbret | Jagdausbildung | HegeringBlog Kontakt | E-Mail | Links | Impressum | Datenschutz

Biber im Revier Weyhausen

Biber im Revier Weyhausen: (von links) Michael Oeding, Dietrich Berrard, Naturschutzobmann Hans-Andreas Heinecke, Jagdpächter Norman Wilke.
Biber im Revier Weyhausen: (von links) Michael Oeding, Dietrich Berrard, Naturschutzobmann Hans-Andreas Heinecke, Jagdpächter Norman Wilke.
Biber im Revier Weyhausen Biber im Revier Weyhausen
Weyhäuser Jäger freuen sich über die Bereicherung ihres Reviers durch die schützenswerten Biber.
Nagestelle der Biber
Nagestelle der Biber
Nagestelle der Biber
Nagestelle der Biber

Weyhausen. Die Biber kommen! „Biber, die in Mitteleuropa fast ausgestorben waren, sind zwischen Drömling und Barnbruch in den letzten Jahren immer wieder bestätigt worden. Nun auch aktuell bei uns im Revier Weyhausen“, so Jagdpächter Norman Wilke. Das Bibervorkommen am Allerkanal direkt an der Bundesautobahn (A39) füge sich wie ein passendes Puzzleteil in die Berichte über Bibervorkommen zwischen Warmenau und Calberlah ein. Alle Wasserverbindungen würden zur Wiederbesiedlung genutzt werden.
Wilke und seine Mitjäger Michael Oeding und Dietrich Berrard zeigten sich an der “Nagestelle“ begeistert, als sie die, „wie Oberschenkel starken“, Weiden und Birken fanden, „welche der Biber gefällt hatte, um an die Äste und Rinden zu gelangen. Die Weyhäuser Jäger freuen sich über die Bereicherung ihres Reviers durch diese schützenswerten Tiere. Sie wünschen sich die Erhaltung der ufernahen Weichhölzer und Erlenbruchwälder. „Jede Versiegelung, verbunden mit Wasserstandsregulierungen im Überschwemmungsgebiet des Allerkanals, würde sich gegen das Bibervorkommen auswirken,“ so Jagdpächter Wilke. „Gesehen haben wir ihn leider selbst noch nicht. Wie wir aber in Erfahrung bringen konnten, hat ihn das Ehepaar Bernd und Angelika Sammann auf seinen Spaziergängen am Allerkanal entlang in Höhe des gestelzten Brückenbauwerks der A39 bereits im Frühjahr 2011 zu Gesicht bekommen.“ Das wäre schon ein ganz schöner „Brocken“ gewesen, erinnern sich die Sammann´s. „Es war so gegen 20 Uhr, da haben wir ihn im Wasser schwimmen sehen. Das war ein so schöner Anblick, dass wir, in der Hoffnung ihn noch einmal zu sichten, immer mal wieder unsere Spaziergänge in diese Richtung unternommen haben. Und tatsächlich, wir haben ihn noch ein zweites Mal gesehen. Dann leider nicht wieder.“
Biber würden dem Naturschutzrecht unterliegen, weiß der Naturschutzobmann des Hegeringes Boldecker Land, Hans-Andreas Heinecke, zu berichten. „Sie genießen dort einen besonderen Schutz.“ Die bis 25 Kilogramm schweren Tiere seien die größten heimischen Nagetiere. „Nun kehren sie in ihre alten Lebensräume zurück. Alle Namen mit dem Wortteil ´Bever...´ wie am Beispiel Beverbach bei Dannenbüttel, weisen historisch auf Bibervorkommen hin.“

Text: Hans-Andreas Heinecke, Joachim Dürheide
Fotos: Joachim Dürheide

Zur Samtgemeinde Boldecker Land