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Hegeschau 2008

(Text und Fotos: Joachim Dürheide)

Hegeschau 2008 Bläsergruppe des Hegeringes Boldecker Land
von links: Hegeringsleiter Holger Hansmann, Michael Karnebogen (silberner Bruch), Friedrich Schütte (goldener Bruch), Tobias Schubert (bronzener Bruch), Frank Schulz (Jägerbrief), stellvertretender Hegeringsleiter Friedrich Wiese.
Bläsergruppe des Hegeringes Boldecker Land

BoldeckerLand/Barwedel Friedrich Schütte (78) aus dem Revier Barwedel II ist passionierter Jäger. Auf der Hegeschau der Waidmänner aus dem Hegering Boldecker Land im Heidekrug in Barwedel war ihm die Freude über die Beurteilung, „der goldene Bruch geht in diesem Jahr an Friedrich Schütte“, der aus Volker Rössler-Schulze (Hegering Werder) und Friedrich Klopp (Hegering Brome) zusammengesetzten Bewertungskommission, deutlich anzusehen. 108 Rehkronen waren ausgestellt. Fünfjährige Gehörne und älter standen davon für die Bewertung an. Wobei der fünfjähriger kapitale Rehbock mit 444 Gramm Gehörngewicht von Friedrich Schütte die Bewertung zum goldenen Bruch von der Bewertungskommisssion zugesprochen bekam. Der silberne Bruch (7-Jähriger Rehbock mit 396 Gramm Gehörngewicht) ging an Michael Karnebogen aus dem Revier Barwedel I; der bronzene Bruch (8-Jähriger Rehbock mit 390 Gramm Gehörngewicht) an Tobias Schubert aus dem Revier Bokensdorf. Rössler-Schulze als Sprecher der Bewertungskommission sagte mit Bedauern: „25 von diesen 108 ausgestellten Rehkronen stammen vom Fallwild“. Dies seien 23,2 Prozent, machte er auf die hohe Zahl des durch Verkehrsunfälle zur Strecke gebrachten Rehwilds aufmerksam.
Hegeringsleiter Holger Hansmann begrüßte Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs und den Vorsitzenden der Jägerschaft Gifhorn-Süd Ernst-Dieter Meinecke, ehe er dann zu seinem Vorstandsbericht überleitete. In seiner Berichterstattung kam er auf die in jüngster Zeit auffällig gewordenen Hasenkrankheiten zu sprechen. „Die Hasen stehen unter Beobachtung. Dazu ist es notwendig, wenn ein Hase zur Strecke gebracht worden ist, dieser von euch zum Veterinäramt des Landkreises Gifhorn gebracht wird, damit eine tierärztlichen Untersuchung erfolgen kann“.
Von unterschiedlichen Wildentwicklungen je nach Lage der Reviere berichteten die einzelnen Reviersprecher. Wobei sich die Rehpopulation in allen Revieren als gut bis sehr gut darstellen würde. Kaninchen seien hingegen nach wie wenig anzutreffen. Durchwachsen sei auch der Bestand an Hasen zu bezeichnen. Im Revier Weyhausen wäre der Marderhund auf dem Vormarsch. „Dachs, Waschbär und Fuchs sind weiterhin vorhanden“, so die Reviersprecher. Rebhuhnketten gebe es hingegen immer weniger. Fasanenbestände hätten sich - außer im Revier Weyhausen - rückläufig entwickelt. Beim Schwarzwild (Wildschweine) sei der Bestand unterschiedlich zu bewerten. „Mal mehr und mal weniger“, so die Reviersprecher. Erfreulich sei die Einwanderung von Hirschen sowie die Zunahme von Damwild. Sogar ein Fischotter - einem Verkehrsunfall leider zum Opfer gefallen - wäre im Revier Barwedel II aufgefunden worden.
Naturschutzobmann Hans-Andreas Heinecke berichtete von den wiederum mit großem Erfolg durchgeführten Tag des offenen Hochsitzes im Rahmen des Samtgemeindeferienprogramms.
„Mit Robert Adler aus Barwedel stellt unser Hegering den Kreismeister der Klasse B im kombinierten Schießen“, hob Schießobmann Helmut Beinhorn dessen Sieg hervor. Mehrere unterschiedliche Wettbewerbe seien zudem auf dem Schießstand in Westerbeck durchgeführt worden.
Jagdhornbläserobmann Klaus-Peter Müller - unterhielt mit den Jagdhornbläsern während der Hegeschau mit Jagdhornsignalen - sprach von zwölf Jagdhornbläsern, die zu jagdlichen und auch öffentlichen Anlässen auftreten würden. Der Höhepunkt wäre der Auftritt beim Kreisbläsertreffen aus dem Schlosshof in Gifhorn gewesen.
Auf die Wichtigkeit der Ausbildung mit Abschluss der Brauchbarkeitsprüfung, wies Hundeobmann Christian Effe hin. „Aus unserem Hegering haben mit Torsten Dürhop, Ulrich Hutmacher und Lars Riemenschneider drei Gespanne erfolgreich teilgenommen“, sagte Effe. Als Dank und Anerkennung für seine geleistete Arbeit, überreichte ihm Hegeringsleiter Hansmann Eintrittskarten für die Erlebnismesse „Pferd und Jagd“ in Hannover.
Mit den Worten, „du hast die gemäß des Bundesjagdgesetzes erforderliche Jägerprüfung in diesem Jahr in Gifhorn im Gebiet des Landesverbandes Niedersachsen bestanden“, übergab der Hegeringsleiter im Verlauf der Versammlung den Jägerbrief an Frank Schulz aus Jembke. Karsten Hegewald (Osloß) und Marc Stüben (Jembke) konnten der Hegeschau nicht beiwohnen. „Sie erhalten ihre Jägerbriefe nachgereicht“.

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