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Hegeschau 2009

Gernot Lemke (links) und Gunther Lemke aus dem Revier Bokensdorf betrachten auf der Hegeschau des Hegerings Boldecker Land die ausgestellten Rehkronen.
Gernot Lemke (links) und Gunther Lemke aus dem Revier Bokensdorf betrachten auf der Hegeschau des Hegerings Boldecker Land die ausgestellten Rehkronen.

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Boldecker Land. Aus den Revieren des Hegeringes Boldecker Land waren auf der Hegeschau 104 Rehkronen im Saal der Gaststätte Heidekrug in Barwedel zur Bewertung ausgestellt. Friedrich Klopp (Hegering Brome) und Volker Rössler-Schulze (Hegering Werder) bildeten die Bewertungskommission. Zur Bewertung standen fünfjährige Rehkronen und älter an. Klopp sprach von einer sauberen Trophäenwand, „die sich in einem sehr freundlichen Zustand befindet.“ Nach eingehender Betrachtung sei die Bewertungskommission zu dem Ergebnis gekommen, „den goldenen Bruch an Peter Krämer aus dem Revier Barwedel II für einen 6-Jährigen Rehbock mit einem Gehörngewicht von 388 Gramm zu vergeben.“ Der silberne Bruch (6-Jähriger Rehbock mit 373 Gramm Gehörngewicht) ging an Peter Müller aus dem Revier Barwedel II; der bronzene Bruch (5-Jähriger Rehbock mit 329 Gramm Gehörngewicht) an Rainer Willgerodt aus dem Revier Weyhausen. Als Sprecher der Bewertungskommission stellte Klopp fest, „dass sich das Fallwild in eurem Hegering noch in Grenzen hält. Von den 104 ausgestellten Rehkronen stammen 18, das sind 17,3 Prozent des durch Verkehrsunfälle zur Strecke gebrachten Rehwilds.“
Hegeringsleiter Holger Hansmann ging in seinem Vorstandsbericht auf die zum Schutz von Bodenbrütern zu schaffenden so genannten Lerchenfenster bei der Bestellung von Wintergetreide ein. „Diese Aktion der Landesbauernverbände ist sehr zu begrüßen. Durch einfaches Anheben der Sämaschine kann der Landwirt ein Lerchenfenster schaffen und somit die Lebensbedingungen für die Feldlerche erheblich verbessern helfen.“
Die Berichterstattung der Sprecher der einzelnen Reviere des Hegeringes machte unterschiedliche Wildentwicklungen deutlich. Während die Rehpopulation in allen Revieren als gut bis sehr gut dargestellt wurde, wurde das Antreffen von Hasen als vorhanden und bei den Kaninchen als eher weniger bezeichnet. Durchwachsen wäre auch der Bestand an Fasanen zu nennen. Deren Bestände hätten sich - außer im Revier Weyhausen - rückläufig entwickelt. Das Damwild sei hingegen in Weyhausen wenig vorhanden. In Jembke und Bokensdorf meldeten die Reviersprecher, „mehr wie bisher.“ Schwarzwild (Wildschweine) sei gut bis stark vorhanden. Krähen, Elstern und Tauben gebe es in allen Revieren reichlich; Enten hauptsächlich in den Revieren Weyhausen und Osloß. „Und unser Dachs ist auch noch da“, sagte der Osloßer Reviersprecher André Meinfelder.
Der Tag des offenen Hochsitzes ist durch die Unterstützung von Jägern aus den Revieren des Hegeringes wie Barwedel, Bokensdorf, Jembke und Osloß ermöglicht worden. Es waren fast 60 Beteiligte und es ist immer wieder beeindruckend, welchen Erlebniswert ein friedlicher Ansitzabend für unsere Gäste hat“, berichtete Naturschutzobmann Hans-Andreas Heinecke von der im Rahmen des Samtgemeindeferienprogramms durchgeführten Aktion.
Schießobmann Helmut Beinhorn hob in seiner Berichterstattung hervor, dass von 16 Mannschaften bei den Kreismeisterschaften auf dem Schießstand in Westerbeck die Mannschaft aus dem Boldecker Land mit 1205 Punkten den Sieg erringen konnte. „Daran waren die Schützen Robert Adler, Ernst-Dieter Meinecke, Horst Urbach und Arndt Fahr beteiligt.“
Für die Jagdhornbläser - begleiteten mit Jagdhornsignalen die Hegeschau - kündigte Kai Ritter für 2010 ein besonderes Ereignis an. „Unsere Bläsergruppe wird ihr 50-Jähriges Jubiläum feiern. In welcher Form wir dieses Jubiläum begehen werden, ist noch nicht in der Diskussion.“
Hundeobmann Norman Wilke ist seit einem Jahr im Amt. hin. „Aus unserem Hegering haben acht Gespanne an der Brauchbarkeitsprüfung teilgenommen. Die Zuchtprüfung hat Thomas Wudi mit seiner DL Hündin Bella erfolgreich absolvieren können“, berichtet er der Versammlungsteilnehmern.
Für den stellvertretenden Hegeringsleiter Friedrich Wiese war die Überreichung des Jägerbriefes ein gefühlvolles Ereignis. „Es erfüllt mich mit besonderem Stolz“, sagte er vor den Versammlungsteilnehmern, „meinem Sohn Christian nach seiner bestandenen Jägerprüfung den Jägerbrief persönlich aushändigen zu dürfen.


Text und Fotos: Joachim Dürheide

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