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Hegeschau 2014

Foto Pascal Zachrau und Heiner Tappenbeck aus dem Revier Weyhausen bekommen ihre Jägerbriefe ausgehändigt.(von links) Pascal Zachrau, Holger Hansmann (Hegeringsleiter), Heiner Tappenbeck, Friedrich Wiese (stellvertretender Hegeringsleiter).
Pascal Zachrau und Heiner Tappenbeck aus dem Revier Weyhausen bekommen ihre Jägerbriefe ausgehändigt.(von links) Pascal Zachrau, Holger Hansmann (Hegeringsleiter), Heiner Tappenbeck, Friedrich Wiese (stellvertretender Hegeringsleiter).

Barwedel. Zur jährlichen Hegeschau waren die Jäger aus den Revieren des Hegerings Boldecker Land nach Barwedel gekommen, um sich ihre Gehörne bewerten zu lassen. Auf dem Saal in der Gaststätte Heidekrug hatten sie die Gehörne am Vortag zusammengetragen. „Wir haben sie dort auf einer langen Schautafel, sortiert nach den einzelnen Revieren, für die Bewertungskommission zur Begutachtung aufgehängt“, sagte Hegeringsleiter Holger Hansmann aus Osloß. Die aus Burkhard Düsterhöft (Hegering Werder) Michael Plonus (Hegering Brome) und Dieter Meyer (Hegering Ehra) zusammengesetzte Bewertungskommission kam nach sorgfältiger Prüfung zu dem Ergebnis, den goldenen Bruch an Siegfried Otte aus dem Revier Tappenbeck für einen 5-Jährigen Rehbock mit einem Gehörngewicht von 433 Gramm zu vergeben. Der silberne Bruch (5-Jähriger Rehbock, 407 Gramm Gehörngewicht) ging an Heiner Tappenbeck aus dem Revier Weyhausen; der bronzene Bruch (5-Jähriger Rehbock, 374 Gramm Gehörngewicht) an Christian Wiese aus dem Revier Jembke.
Als äußerst bemerkenswert bezeichnete die Versammlung einen von Gerhard Bäthge erlegten „Bock“ aus dem Revier Weyhausen. „Das ist kein Bock“, so deren Urteil bei näherem Hinsehen. „Das Rehwild hat weibliche Geschlechtsmerkmale; jedoch ein stattliches Gehörn.“ Es gebe solche Vorkommnisse mit gehörnten Ricken, so Ernst-Dieter Meinecke aus der Eigenjagd Barwedel, aber selbst hätte er solch ein Gehörn noch nicht gesehen. „Ich habe noch einen Vordruck vorbereitet“, sagte Hegeringsleiter Hansmann, „wo ich mir erlaubt habe, diese Mischung aus Ricke und Bock als eine Bocke zu bezeichnen.“
Der Hegeringsleiter ging in seinem Vorstandsbericht auf den Besuch diverser Vorstandssitzungen auf Kreisebene ein. „Dort ist viel über die neuen Jagdzeiten diskutiert worden. Im Hegering haben sich alle Reviere dazu bereiterklärt, die Möglichkeit, den Rehbock dreieinhalb Monate länger zu bejagen, nicht zu nutzen. Eine freiwillige Einschränkung ist abgesprochen. Es bleibt bei den gewohnten Jagdzeiten“, sagte Hansmann. „Und auch die geplante A39 war ein ständiges Thema, das uns noch länger begleiten wird. Der Hegering wird zusätzlich zu diversen anderen Revieren auch eine Eingebung zum Planfeststellungsverfahren verfassen.“
Aus den Reviere des Hegerings wurde über einen gesunden Schalenwildbestand berichtet. Der stehe im Einklang mit der Land- und Forstwirtschaft. „Beim Niederwild sind wir als Heger gefragt, so dass auf die Jagd zum Teil verzichtet wird“, so die Reviersprecher. Der Bestand an Enten und Gänse habe deutlich zugenommen.
Des Weiteren gaben Bläser-, Hunde-, Schieß- und Naturschutzobmann ihre Berichte ab. So sei der Tag des offenen Hochsitzes in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Samtgemeinde Boldecker Land wieder ein voller Erfolg gewesen.
Hegeringsleiter Hansmann und sein Stellvertreter Friedrich Wiese gratulierten während der Hegeschau den Jungjägern Pascal Zachrau und Heiner Tappenbeck aus dem Revier Weyhausen zur bestandenen Jägerprüfung. „Es ist für uns ein erfreuliches Ereignis, euch heute die Jägerbriefe aushändigen zu dürfen“, so die beiden Hegeringsleiter.


Text und Fotos: Joachim Dürheide

Zur Samtgemeinde Boldecker Land