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Hochsitzbau durch Treiberwehr und Jägern

(Text und Fotos: Joachim Dürheide)

Hochsitzbau 2007 Hochsitzbau 2007
(von links) Karl-Heinz Ziegenbein, Friedrich Schulze, Winfried Vogel, Henning Förster, Werner Ahrens, Horst Bender, Jagdpächter Heinrich Michel (von links) Horst Bender, Werner Ahrens, Friedrich Schulze, Henning Förster (knieend), Jagdpächter Heinrich Michel, Karl-Heinz Ziegenbein, Winfried Vogel
Hochsitzbau 2007

(von links) Jagdpächter Heinrich Michel, Karl-Heinz Ziegenbein, Horst Bender, Winfried Vogel, Werner Ahrens, Henning Förster, Friedrich Schulze

Hochsitzbau 2007
Bau des letzten Drückjagdstandes von 28 in den letzten drei Jahren

„Kommt, lasst uns den letzten Drückjagdstand auch noch fertig stellen, dann haben wir unseren Dreijahresplan erfüllt“, sagte Jagdpächter Heinrich Michel auf seinem Hof in Barwedel. Den Abschluss vor Augen zeigten sich Karl-Heinz Ziegenbein, Werner Ahrens, Henning Förster, Winfried Vogel, Horst Bender und Friedrich Schulze von der Treiberwehr motiviert genug, das Werkzeug in die Hand zu nehmen, um ihren selbst gesteckten Zeitrahmen für die Fertigstellung der Drückjagdstände auch einzuhalten. An zwei Nachmittagen bauten Jagdpächter und Treiberwehr sieben  Drückjagdstände zusammen. „Eine wahre Fleißarbeit“, zollte Michel den Treibern seinen Respekt. „In den drei Jahren haben wir je nach Jahresbedarf bis zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt 28 Hochsitze wie der Volksmund dazu sagen würde, zusammen gebaut. Das reicht erst mal aus“. Den Anreiz zum Bau der jagdlichen Bauwerke habe er gegeben. „Die Barwedeler Treiberwehr hat sich dankenswerter Weise dafür zur Verfügung gestellt“. Er sehe darin auch den positiven Aspekt, „dass Jägerschaft und Treiberwehr ein sehr gutes Verhältnis pflegen“.

Sie selbst seien ja keine Jäger, so die „Zimmerleute“ von der Treiberwehr. „Wir fühlen uns aber zum Jagdwesen hingezogen. Diese Drückjagdstände haben wir für die Barwedeler Jagd gebaut“, so Karl-Heinz Ziegenbein als Sprecher der Treiberwehr, „damit die Jäger bei der Jagdausübung im ausgedehnten Barwedeler Moorgebiet ein besseres Blickfeld haben“. Schilf und Binsenkraut würden in diesem besonderen Landschaftteil der Barwedeler Gemarkung die Sicht versperren und damit die Sicherheit gefährden. Das sieht der Jagdpächter ganz genauso. „In erster Linie dient so ein Drückjagdstand der Schusssicherheit. In zweiter Linie sieht man das Wild anwechseln, was so viel heißt, dass man sehen kann, was kommt“.

Beim Bau sei auf die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften geachtet worden. „Das Holz ist gesund, entrindet und ausreichend dimensioniert. Denn neben der Auswahl des Standortes entscheidet die Auswahl des richtigen Holzes wesentlich über die Lebensdauer des Drückjagdstandes. In unserem Fall haben wir Fichtenholz gewählt“. Und das wäre zur richtigen Zeit im Winter geschlagen worden. „Die einzelnen Stangen und Sprossen sowie die Bodenbretter haben wir im Vorfeld gefertigt und dann trocken gelagert. So konnten wir bei der Montage der einzelnen Jagdstände quasi auf Bausätze zurückgreifen“, freuten sich die Treiber über ihre Arbeitsleistung.

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