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Barwedels Jägerschaft pflanzt 20 Obstbäume

Barwedels Jägerschaft pflanzt 20 Obstbäume
Barwedels Jägerschaft pflanzt 20 Obstbäume

Beitrag zum Ersatz für im vorigen Sommer vertrocknete Bäume

Von Joachim Dürheide

Barwedel. Die Frühjahrsaktion der Jägerschaft Barwedel stand unter dem Motto „Pflanz- und Pflegearbeiten im Feldrevier“. Hierzu hatten sich Jäger, Mitglieder der Treibergemeinschaft und weitere Naturfreunde aus dem Dorf zusammengefunden, um Pflanzungen sowie Pflegearbeiten entlang von zwei Gemeindewegen durchzuführen. Mit dabei Bürgermeisterin Melanie Meinecke, ausgerüstet mit Spaten und Gießkanne.

Michael Eickmeier und Hinrik Reimer – beide Mitglieder der Jagdgemeinschaft – erläuterten den Teilnehmenden den Sinn der dreistündigen Aktion. „Die Jäger haben 20 hochstämmige Obstbäume beschafft, um die durch Trockenheit bedingten Verluste des Vorjahres zu ersetzen sowie vor Wildverbiss zu schützen und windsicher zu stabilisieren“, so Eickmeier.

Tags zuvor hatte Reimer mit einem Lochbohrer die Pflanzlöcher bereits vorbereitet. Er ergänzte: „Mit Genehmigung einer Grundbesitzerin graben wir heute auch noch Ginsterschösslinge aus, um diese dann in eine nahe Hecke zu setzen.“ Denn auch hier habe es Trockenheitsschäden gegeben. „Das ist nötige Pflege, da trotz Bewässerung leider einige Bäume eingegangen sind“, so Lars Meinecke. Er ist einer der Barwedeler Jagdpächter und Besitzer eines großen Wasserfasses, welches hier zum Einsatz kam.

In den vergangenen Jahren seien durch die Jagdgemeinschaft und ihre Unterstützer immerhin gut 100 verschiedene Obstbäume gepflanzt worden, sagte der Obmann für Naturschutz des Hegerings Boldecker Land, Hans-Andreas Heinecke. „Damit werden die Chancen für die Artenvielfalt bei Insekten, der Vogelwelt und dem Niederwild und hier besonders dem Rebhuhn, Fasan und Feldhase gefördert“, führte er aus. Und fügte ergänzend hinzu, „dass sich zwischen den Obstgehölzen eine deckungsreiche Krautschicht entwickelt, die vielen Arten nützt“. Aber auch Spaziergänger, weiß er zu berichten, äußern sich anerkennend zu den blühenden Obstbäumen am Rande der Feldwege.

Lohn nach getaner Arbeit war für alle Beteiligten ein gemeinsames Abendbrot unter dem Schauerdach des Obmanns.

Quellenangabe: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 28.04.2022

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